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Stellungnahme von Mick Farrell, CEO ResMed zur aktuellen Situation rund um die Herausforderungen durch Covid-19

Als global agierendes Unternehmen in der Medizintechnik und führender Hersteller von Beatmungsgeräten und entsprechendem Zubehör bekämpft ResMed Seite an Seite mit der ganzen Welt die schweren, durch das Coronavirus verursachten Symptome von COVID-19. Wir helfen Menschen zu atmen, während ihr Immunsystem das Virus bekämpft und verringern so die Auswirkungen der Erkrankung. Über 7.500 Mitarbeiter von ResMed arbeiten in mehr als 140 Ländern an diesem Ziel. Wir arbeiten weltweit mit Regierungen, Gesundheitsbehörden, Kliniken, Ärzten und Patienten zusammen, um zu verstehen, was benötigt wird. Wir wollen genau die Beatmungstherapien bereitstellen, die die Atemwegskomplikationen durch COVID-19 am besten behandeln.

Unser vorrangiges Ziel ist es, die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und anderen Therapiegeräten zur Unterstützung der Atmung für diejenigen Patienten zu maximieren, die diese am dringendsten benötigen.

Als weltweiter Vorreiter für digitale Gesundheitslösungen sind wir stolz darauf, dass viele unserer Beatmungsgeräte und Bilevel-Atemtherapiegeräte bereits cloudbasiert arbeiten. Dadurch können Ärzte und Atemwegsspezialisten die Behandlung ihrer Patienten aus der Ferne betreuen. Gerade die aktuelle Krisensituation, ausgelöst durch einen Virus, der sich bei direktem Kontakt von Menschen zu Mensch extrem schnell verbreitet, zeigt, welche Vorteile der Einsatz digitaler Gesundheitslösungen durch die Betreuung der Patienten aus der Ferne bietet.

Ich möchte unserem globalen Team dafür danken, dass es sich den aktuell so herausfordernden Aufgaben stellt und dazu beiträgt, dass die zunehmende Zahl der an COVID-19 erkrankten Patienten behandelt werden kann. Ganz besonders möchte ich unsere ResMed-Mitarbeiter aus der Provinz Hubei in China, dem Epizentrum des Ausbruchs des Coronavirus, hervorheben. Mein besonderer Dank gilt dabei einem besonderen Kollegen bei ResMed, einem Helden, der seit Anfang Januar – ausgestattet mit einem speziellen Vollschutzanzug – tausende Menschen mit ResMed-Beatmungsgeräten und ResMed-Masken versorgt hat. Außerdem bedanke ich mich bei über 100 ResMed-Mitarbeitern aus Malaysia, die sich Mitte März freiwillig meldeten, in unserer Produktionsstätte in Singapur zu arbeiten – zu einem Zeitpunkt, als Malaysia seine Grenzen schloss. Sie nahmen dafür einen Umzug in die Nähe des Werks in Singapur auf sich, um so viele lebensrettende Beatmungsgeräte und Atemmasken wie möglich herstellen zu können. Dafür verzichten sie für Wochen auf ein Wiedersehen mit ihren Familien.

ResMed setzt weltweit alles daran, die Produktion von Beatmungsgeräten, Masken und anderen Atemtherapiegeräten zu maximieren. Wir wollen die Produktion der Beatmungsgeräte verdoppeln oder sogar verdreifachen und die Produktion der Beatmungsmasken auf mehr als das Zehnfache hochfahren. Außerdem trifft unser Team Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise eine Homeoffice Vorgabe für alle Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten können, das weitmöglichste Einschränken der sozialen Kontakte oder das Einhalten des Mindestabstandes. Zusätzlich herrschen strikte Hygienevorschriften in unseren Fertigungs-, Dienstleistungs- und Vertriebsstätten, damit wir erstklassige Qualität, höchste Sicherheit und das Fortbestehen des Geschäftsbetriebes garantieren können.

Im Anschluss an dieses Statement finden Sie unter FAQs Antworten auf häufig gestellte Fragen zu ResMed-Produkten und weiterführende Links von Experten zu Gesundheit und Sicherheit. Diese Informationen werden von uns laufend aktualisiert. Bitte überprüfen Sie diese Seiten regelmäßig auf neue Informationen.

Ich fordere jeden einzelnen dazu auf, selbst zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen. Sei es durch Selbstquarantäne, Homeoffice oder dadurch, dass Sie weitestgehend zu Hause zu bleiben, das Ziel ist, auf die eigene Gesundheit und die Ihrer Familie achten und so vor allem ältere Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu schützen.

Zum Abschluss gebe ich Ihnen diese Worte mit: Ich bedanke mich persönlich bei den Helden in den Kliniken, die in erster Reihe stehen – den zahlreichen Fachärzten- und Fachkrankenschwestern für Beatmung, den Lungen- und Intensivmedizinern und dem gesamten klinischen Pflegepersonal, das die Patienten – wo nötig mit unseren Beatmungsgeräten und Masken -versorgt und ihnen damit das lebensrettende Geschenk der Atmung ermöglicht…. Sie sind die wahren Superhelden dieser Krise und ihnen gilt unsere vollste Anerkennung!

Ihr Mick Farrell

Zuletzt geändert am 26.03.2020