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Kommentare

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Pressekommentare und -mitteilungen, die sowohl ResMed in Bezug auf COVID-19 im Speziellen betreffen, als auch generelle Meldungen rund um COVID-19 in der Medizintechnik.

16.02.2021 Kommentar von Mick Farrell, CEO ResMed

San Diego, USA 16.02.2021 Voller Stolz kann ich berichten, dass ResMed das Ziel, die Produktion von Beatmungsgeräten in den ersten 12 Monaten der COVID-19 Pandemie zu verdreifachen, sogar übertreffen konnte. In der ersten Hälfte des Jahres 2020, während der größten Nachfrage, konnte ResMed mehr als 150.000 invasive und nicht-invasive Beatmungsgeräte zur Verfügung stellen. Das ist 3,5 Mal so viel wie RedMed üblicherweise in einem halben Jahr produziert!

Als weltweiter Vorreiter für digitale Gesundheitslösungen hat ResMed auch die Entwicklung und das Vorankommen digitaler Gesundheitslösungen im vergangenen Jahr beschleunigt:

  • So hat ResMed dafür gesorgt, dass europäische Ärzte beatmete Patienten aus der Ferne betreuen können. Das gilt auch für Patienten, die während ihres Kampfes gegen das COVID-19 Virus beatmet werden müssen.
  • CPAP-Maskenanpassungen aus der Ferne sind für US Fachhändler jetzt leichter und genauer durchzuführen.
  • 3 Millionen CPAP-Nutzer haben sich für die ResMed App myAir™ registriert. Durch die Möglichkeit der Betreuung aus der Ferne trägt myAir™ dazu bei, die Adhärenz bei der CPAP Therapie auf 87% [1] zu steigern.

Und ein ganz besonderer Dank gilt den Superhelden der Krise: den tausenden von Menschen im Gesundheitsbereich, die sich in erster Reihe tagtäglich um das Wohlergehen von Patienten und Senioren kümmern.

Das alles verdanken wir über 7.500 ResMed Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, die unvorhersehbare Herausforderungen gemeistert haben und gleichzeitig mitgeholfen haben, dass Millionen Menschen besser schlafen, atmen und ein besseres Leben führen können. Das schließt auch die vielen Menschen ein, die vom Coronavirus befallen wurden. Und ein ganz besonderer Dank gilt den Superhelden der Krise: den tausenden von Menschen im Gesundheitsbereich, die sich in erster Reihe tagtäglich um das Wohlergehen von Patienten und Senioren kümmern. Ihr seid nicht nur systemrelevant, sondern auch wichtige Begleiter in einer Zeit der Isolation und der sozialen Distanzierung. Ihr nehmt so viel auf euch, damit andere Menschen gesund werden und sicher versorgt werden können. Wir stehen für immer in eurer Schuld.

26.03.2020 Kommentar von Mick Farrell, CEO ResMed

Stellungnahme von Mick Farrell zur aktuellen Situation rund um die Herausforderungen durch Covid-19

San Diego, USA 26.03.2020 Als global agierendes Unternehmen in der Medizintechnik und führender Hersteller von Beatmungsgeräten und entsprechendem Zubehör bekämpft ResMed Seite an Seite mit der ganzen Welt die schweren, durch das Coronavirus verursachten Symptome von COVID-19. Wir helfen Menschen zu atmen, während ihr Immunsystem das Virus bekämpft und verringern so die Auswirkungen der Erkrankung. Über 7.500 Mitarbeiter von ResMed arbeiten in mehr als 140 Ländern an diesem Ziel. Wir arbeiten weltweit mit Regierungen, Gesundheitsbehörden, Kliniken, Ärzten und Patienten zusammen, um zu verstehen, was benötigt wird. Wir wollen genau die Beatmungstherapien bereitstellen, die die Atemwegskomplikationen durch COVID-19 am besten behandeln.

Unser vorrangiges Ziel ist es, die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und anderen Therapiegeräten zur Unterstützung der Atmung für diejenigen Patienten zu maximieren, die diese am dringendsten benötigen.

Als weltweiter Vorreiter für digitale Gesundheitslösungen sind wir stolz darauf, dass viele unserer Beatmungsgeräte und Bilevel-Atemtherapiegeräte bereits cloudbasiert arbeiten. Dadurch können Ärzte und Atemwegsspezialisten die Behandlung ihrer Patienten aus der Ferne betreuen. Gerade die aktuelle Krisensituation, ausgelöst durch einen Virus, der sich bei direktem Kontakt von Menschen zu Mensch extrem schnell verbreitet, zeigt, welche Vorteile der Einsatz digitaler Gesundheitslösungen durch die Betreuung der Patienten aus der Ferne bietet.

Ich möchte unserem globalen Team dafür danken, dass es sich den aktuell so herausfordernden Aufgaben stellt und dazu beiträgt, dass die zunehmende Zahl der an COVID-19 erkrankten Patienten behandelt werden kann. Ganz besonders möchte ich unsere ResMed-Mitarbeiter aus der Provinz Hubei in China, dem Epizentrum des Ausbruchs des Coronavirus, hervorheben. Mein besonderer Dank gilt dabei einem besonderen Kollegen bei ResMed, einem Helden, der seit Anfang Januar – ausgestattet mit einem speziellen Vollschutzanzug – tausende Menschen mit ResMed-Beatmungsgeräten und ResMed-Masken versorgt hat. Außerdem bedanke ich mich bei über 100 ResMed-Mitarbeitern aus Malaysia, die sich Mitte März freiwillig meldeten, in unserer Produktionsstätte in Singapur zu arbeiten – zu einem Zeitpunkt, als Malaysia seine Grenzen schloss. Sie nahmen dafür einen Umzug in die Nähe des Werks in Singapur auf sich, um so viele lebensrettende Beatmungsgeräte und Atemmasken wie möglich herstellen zu können. Dafür verzichten sie für Wochen auf ein Wiedersehen mit ihren Familien.

ResMed setzt weltweit alles daran, die Produktion von Beatmungsgeräten, Masken und anderen Atemtherapiegeräten zu maximieren. Wir wollen die Produktion der Beatmungsgeräte verdoppeln oder sogar verdreifachen und die Produktion der Beatmungsmasken auf mehr als das Zehnfache hochfahren. Außerdem trifft unser Team Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise eine Homeoffice Vorgabe für alle Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten können, das weitmöglichste Einschränken der sozialen Kontakte oder das Einhalten des Mindestabstandes. Zusätzlich herrschen strikte Hygienevorschriften in unseren Fertigungs-, Dienstleistungs- und Vertriebsstätten, damit wir erstklassige Qualität, höchste Sicherheit und das Fortbestehen des Geschäftsbetriebes garantieren können.

Im Anschluss an dieses Statement finden Sie unter FAQs Antworten auf häufig gestellte Fragen zu ResMed-Produkten und weiterführende Links von Experten zu Gesundheit und Sicherheit. Diese Informationen werden von uns laufend aktualisiert. Bitte überprüfen Sie diese Seiten regelmäßig auf neue Informationen.

Ich fordere jeden einzelnen dazu auf, selbst zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen. Sei es durch Selbstquarantäne, Homeoffice oder dadurch, dass Sie weitestgehend zu Hause zu bleiben, das Ziel ist, auf die eigene Gesundheit und die Ihrer Familie achten und so vor allem ältere Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu schützen.

Zum Abschluss gebe ich Ihnen diese Worte mit: Ich bedanke mich persönlich bei den Helden in den Kliniken, die in erster Reihe stehen – den zahlreichen Fachärzten- und Fachkrankenschwestern für Beatmung, den Lungen- und Intensivmedizinern und dem gesamten klinischen Pflegepersonal, das die Patienten – wo nötig mit unseren Beatmungsgeräten und Masken -versorgt und ihnen damit das lebensrettende Geschenk der Atmung ermöglicht…. Sie sind die wahren Superhelden dieser Krise und ihnen gilt unsere vollste Anerkennung!

Ihr Mick Farrell


24.03.2020 Kommentar von Katrin Pucknat, CEO ResMed Germany

Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed, kommentiert die kritische Lage der außerklinisch beatmeten Patienten durch die Nichteinbeziehung der Homecare-Anbieter in Krisenplanung.

Die vergessenen Helfer: Außerklinische Intensivpflege, Hersteller von Beatmungstechnik und Homecare-Anbieter wurden in Notstandsplänen bislang nicht berücksichtigt

München, 24.03.2020 – Außerklinisch beatmete Patientinnen und Patienten zählen zu der SARS-CoV-2 Risikogruppe mit besonderer Gefährdung. Während in Deutschland aktuell Sanitätshäuser oder Apotheken beispielsweise als systemrelevant ihren Betrieb aufrechterhalten müssen, wird die für tausende von Patienten essenzielle Stellung der außerklinischen Intensivversorgung, der Beatmungstechnik und des Bereichs Homecare in der Notstandsplanung rund um die COVID-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Eine Tatsache, die für Tausende von Patienten lebensgefährlich ist.

ResMed Germany CEO Katrin Pucknat

450.000 Patienten mit Atemwegserkrankungen in Heimtherapie akut bedroht

Wie auch der Verband für Medizintechnik Spectaris jüngst feststellte, sind insgesamt etwa 450.000 Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen – davon ca. 85.000, die auf permanente Beatmung angewiesen sind – durch den Coronavirus COVID-19 im Moment besonders gefährdet. Die Patienten gehören zu verschiedensten Altersgruppen, vom Kleinkind zu älteren Patienten. In der Zeit vor Corona wurden sie gut und sicher außerklinisch versorgt. Diese lebenserhaltende Versorgung inklusive der damit verbundenen Pflege und der zugehörigen Hilfsmittelausstattung wird außerhalb des regulären Klinikbetriebs von Fachanbietern, sogenannten Homecare Providern, in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal gewährleistet.

Sie entlasten und unterstützen in der ambulanten Pflege damit das Gesundheitssystem erheblich. Zudem bieten sie durch die selbstständig mit den Pflegefachleuten vorgenommene Abstimmung eine größtmögliche Versorgungssicherheit für Patienten in der jeweils häuslichen Umgebung.

Ohne entsprechende Einbindung in Notfallplanung steht häusliche Versorgung vor dem Aus

Aktuell stehen diese Homecare Provider vor der erheblichen Herausforderung, nicht in die Notfallplanung der Behörden mit einbezogen worden zu sein. Dadurch entsteht bei vielen ein Versorgungsengpass mit Schutzanzügen und –masken und es brechen Personalressourcen weg, da nicht in allen Bundesländern auf die Kindernotbetreuung zurückgegriffen werden kann.

Die Folge ist eine Unterversorgung der ohnehin lebensbedrohlich erkrankten Menschen und deren Einlieferung in die aktuell bereits extrem belasteten Kliniken. Der Kampf um Intensivbetten wird damit unnötig verschärft. Bei entsprechend sichergestellter Versorgung durch die Homecare-Anbieter wäre diese zusätzliche Belastung der Kliniken in vielen Fällen vermeidbar. Deshalb sind die Homecare Provider in der außerklinischen Intensivpflege mit allen Mitteln zu unterstützen. Ihnen muss zum Wohle der betroffenen Patientengruppen die gleiche Relevanz zugesprochen werden wie anderen kritischen Teilnehmern der medizinischen Versorgungskette.

Pressekontakt

Heike Schubert
Allison+Partners
+49 (0) 89 3888 920 16
ResMedGER@allisonpr.com

[1] Malhotra A et al. Chest 2018

Zuletzt geändert am 15.04.2020