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Interview mit Susanne Fischer, Leitung der ResMed-Akademie

Susanne Fischer, 55 Jahre, Leitung der ResMed-Akademie, ausgebildete Kinderkrankenschwester mit Fachweiterbildung in Intensivmedizin und Anästhesie, seit 15 Jahren bei ResMed. Ihre Aufgaben in der Akademie sind die Entwicklung von Schulungsformaten, die Weiterentwicklung des Online-Portals, die unternehmensinterne Vernetzung sowie der Kontakt zu Kunden.

„Darauf können wir stolz sein!“

„Die Termine und Themen für unsere internen und externen Schulungen waren gesetzt, die jeweiligen Zielgruppen informiert, die Schulungsorte und Workshop-Locations organisiert: Unsere Planung für die nächsten Monate stand! Und dann – von eben auf nachher – brach sie wie ein Kartenhaus zusammen. Ausbruch der Corona-Pandemie, Lockdown. Nichts ging mehr. Noch nie hatten mein Team und ich in der ResMed-Akademie vor einer solchen Herausforderung gestanden. In der Akademie haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Fachkräften in allen medizinischen Bereichen, den Trägern im Gesundheitswesen, aber auch ResMed-Mitarbeitern und Fachhändlern exzellente Möglichkeiten der Fortbildung zu bieten, um sie ganz konkret in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei sollten unsere praxisnahen Schulungen und Trainings auch die Kompetenz von ResMed und die hohe Qualität unserer medizinischen Lösungen deutlich nach außen transportieren.

Susanne Fischer, Leiterin der ResMed-Akademie.

Nach Jahren innovativer und erfolgreicher Arbeit hat Corona die Karten neu gemischt. Wie konnten wir auch jetzt unserer großen Verantwortung gerecht werden und unsere Zielgruppen unterstützen, ohne ihnen damit einen erhöhten Aufwand zuzumuten? Meinem kleinen aber starken Kernteam und mir war sofort klar: Alleine können wir diese Herausforderung nicht stemmen. Da müssen uns deutschlandweit Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Fachbereichen des Unternehmens helfen.

Willkommen in der digitalen Welt

Erst einmal weg von den bewährten und beliebten Präsenz-Schulungen und rein in die digitalen Angebote – das hat sich uns sehr schnell als die effektivste Lösung gezeigt. Engagiert und ich möchte mal sagen „hemdsärmelig“ haben wir die Umstellung angepackt, innerhalb weniger Tage alles verfügbare Info-Material – Aufzeichnungen von Schulungen, Videos, Dokumente, Trainingsunterlagen, Gerätesimulatoren – gesammelt, gesichtet, online gestellt. Und parallel dazu eine große Anzahl von Live-Webinaren konzipiert, organisiert und angeboten.

Das war durchaus ein Schritt mit einigen Unbekannten. Denn frühere Erfahrungen mit einzelnen Online-Schulungen hatten gezeigt: Die Akzeptanz seitens der Kunden und auch der Trainer und Referenten war in Zeiten vor Corona noch nicht überwältigend.
Vor der Kamera agieren und mit den Teilnehmern interagieren, ohne sie zu sehen – Neuland für viele Trainer! Zoom-Konferenz statt eines üblichen Fortbildungstags – das löste bei manchen Kunden noch Zweifel bis hin zur Ablehnung aus. Auch wir Organisatoren mussten lernen und ausprobieren: Wie lange darf eine Online-Schulung überhaupt gehen? Wie lange kann man konzentriert vor dem Monitor sein? Wann ist die beste Tageszeit dafür?

Wir haben es einfach ausprobiert und mit Hilfe des Feedbacks unserer Zielgruppen letztendlich in unglaublich kurzer Zeit ein sehr erfolgreiches Online-Programm auf die Beine gestellt. Geholfen hat dabei natürlich auch die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung. Viele Menschen waren und sind jetzt im Homeoffice – das hieß auch für viele: Willkommen in der digitalen Welt.

Gemeinsam in die Suppe springen…

Meine Bilanz der vergangenen Wochen? Es war eine extrem herausfordernde und auch inspirierende Zeit für mich. Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester mit Fachweiterbildung in Intensivmedizin und Anästhesie. 17 Jahre habe ich auf einer großen Kinder-Intensivstation alle Höhen und Tiefen dieses wunderbaren Berufs kennengelernt. Der Wechsel zu ResMed vor 15 Jahren war aus meinem Wunsch entstanden, etwas Neues kennenzulernen und über den Tellerrand zu schauen. Bei ResMed hatte ich dazu schon immer viel Gelegenheit! Aber die vergangenen Wochen waren dann noch viel mehr als „über den Tellerrand schauen“. Bildlich gesprochen ging es darum, in den Suppenteller reinzuspringen und gemeinsam mit den Kollegen Boden unter die Füße zu bekommen. Wir haben es geschafft, können stolz sein. Wir haben alle gelernt, dass es möglich ist, schnell zu reagieren und auch scheinbar unverrückbare Dinge zu verändern. Alles, was jetzt erreicht ist, können wir in die Zukunft mitnehmen. Präsenz-Trainings und Online-Schulungen werden in der ResMed-Akademie sicher gleichberechtigt ihren Platz haben.“

 

 

 

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„Was bedeutet für Sie persönlich #gemeinsammitresmed?“

 „Für mich persönlich heißt Arbeiten bei und mit ResMed mehr als der Vertrieb unserer Produkte und Lösungen, mit denen wir ohne Frage vielen Menschen helfen und ihren Alltag erleichtern. Für mich ist es zum einen das Zusammenspiel von Kompetenz und Zuverlässigkeit. Zum anderen ist es unser Miteinander und unsere Zusammenarbeit, und das sowohl innerhalb unseres Unternehmens als auch mit unseren Kunden – eben gemeinsam – mit ResMed.“  

Zuletzt geändert am 10.11.2020