Wie Gesundheitsdaten die Patientenversorgung verbessern können

29.03.2022Allgemein, Blog

Eine Vielzahl von Daten preiszugeben – besonders sensible Daten wie Gesundheitsdaten – sollte wohlüberlegt sein. Doch genau hierin liegen einige Vorteile, die die Lebensqualität und den Behandlungserfolg für alle Patienten erheblich verbessern können. Oberstes Gebot ist dabei, dass Daten sicher und verantwortungsvoll behandelt werden und die eigene Privatsphäre zu jeder Zeit gewährleistet wird.

Warum sind Gesundheitsdaten so wichtig und wie können alle davon profitieren??

Angefangen von der Nutzung einer Online-Sprechstunde, der Anforderung eines Online-Rezepts, Therapiebegleitung aus der Ferne, bis hin zu einer verbesserten Pflegequalität, wenn medizinische Fachkräfte Zugang zu digitalen Patientenakten haben – all diese Vorteile, die vor einigen Jahren noch außer Reichweite schienen, sind durch die voranschreitende Digitalisierung mittlerweile im Alltag angekommen und zu einem wichtigen Treiber für den Wandel im Gesundheitswesen geworden.

Dabei gilt: Je besser die Daten, desto besser die Versorgung. Schlafapnoe ist hier ein gutes Beispiel: Nur 52 % der Menschen, die eine PAP-Therapie begonnen haben, führen sie nach drei Jahren auch noch durch1. Somit haben 48 % die Therapie innerhalb dieses Zeitraumes abgebrochen, wodurch sie weiterhin dem Risiko schwerwiegender gesundheitlicher Probleme ausgesetzt sind2. Gesundheitsdaten von Patienten können dazu führen, dass weniger Menschen ihre PAP-Therapie abbrechen, in dem Ärzte wichtige Informationen aus den Daten entnehmen und daraufhin eine bessere Versorgung gewährleisten können – sofern sich genügend Menschen beteiligen und ihre Daten bereitstellen.3

Daten von Zehntausenden Menschen können Unternehmen dabei helfen, bessere Produkte und Lösungen zu entwickeln, die die Qualität der Versorgung für alle optimieren. Datenbasierte Informationen sorgen also auch dafür, besser zu verstehen, wie Menschen ihre Therapie erleben und mit ihrer Krankheit umgehen. Dadurch können wiederum innovative Geräte entwickelt werden, die eine bessere technische Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität bieten.

Aber wie sicher sind unsere Gesundheitsdaten?

ResMed verpflichtet sich, sämtliche Gesundheitsdaten sicher und geschützt aufzubewahren und die Vertraulichkeit aller Daten zu gewährleisten.

Dabei sind fünf Säulen für ResMed in Sachen Datenschutz entscheidend:

  1. Verschlüsselung von Patientendaten in jeder Phase des Prozesses
  2. Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen, um den Schutz personenbezogener Daten zu jeder Zeit zu gewährleisten
  3. Einhaltung aller rechtlich erforderlichen Vereinbarungen und Verträge bereits vor der Übermittlung und dem Zugriff auf Daten
  4. Verwendung eines unabhängigen Zertifizierungsverfahrens, das sicherstellt, dass alle Anforderungen bei der Nutzung von Patientendaten eingehalten werden. So erhielt ResMed 2021 die branchenführende, doppelte HDS/ISO 27001-Zertifizierung für AirViewTM, dem cloudbasiertes Patientenmanagement-System für Menschen, die an schlafbezogenen Atmungsstörungen leiden, und myAirTM, der Patienten-Anwendung, um die eigene Schlafapnoetherapie mitzuverfolgen und die Fortschritte zu beobachten. Mit dieser Zertifizierung wurde ein enorm hohes Engagement für sichere Datenverarbeitung und das Hosting von Daten bestätigt. Partnerschaften mit erstklassigen Cloud-Computing Unternehmen und Rechenzentren, die die hohen Standards für Datenschutz, Sicherheit, Privatsphäre und Zugangskontrolle teilen.
  5. Partnerschaften mit erstklassigen Cloud-Computing Unternehmen und Rechenzentren, die die hohen Standards für Datenschutz, Sicherheit, Privatsphäre und Zugangskontrolle teilen.

Somit nutzt ResMed digitale Technologien, um eine reaktionsschnelle Versorgung, gute Ergebnisse und positive Erfahrungen zu fördern, Innovationen voranzutreiben und die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Dabei ist oberste Prämisse, dass personenbezogene Daten bei ResMed sicher und geschützt sind und Datensicherheit und der Schutz der Privatsphäre von Patienten gemäß höchster Standards umgesetzt werden.


  1. Pépin J-L, Bailly S, Rinder P, Adler D, Szeftel D, Malhotra A, Cistulli PA, Benjafield A, Lavergne F, Josseran A, Tamisier R, Hornus P, on behalf of the medXcloud Group. CPAP Therapy Termination Rates by OSA Phenotype: A French Nationwide Database Analysis. Journal of Clinical Medicine. 2021; 10(5):936. https://doi.org/10.3390/jcm10050936
  2. Cho, Wook J., und Jeanne F. Duffy. Sleep, Sleep Disorders, and Sexual Dysfunction. World J Mens Health, 37(3): 261-275.
  3. Osman, Amal M., et al. Obstructive Sleep Apnea: Current Perspectives. Nature and Science of Sleep, 2018. 10: 21–34.